Mittwoch, 27. November 2013

Donnerstag, 7. Februar 2013

Freitag, 19. Oktober 2012

Blade Runner



Wenn die Welt untergeht am Ende des Jahres 2012 dann wird es 2019 so aussehen. Ein Gedanke der mich nicht beunruhigt aber auch nicht glücklich stimmt.

Samstag, 29. September 2012

Samstag, 11. August 2012

Jeder Anfang endet irgendwann, doch irgendwann kam viel zu schnell, viel zu viel zusammen, dass man langsam nicht mehr kann. Für immer ist noch ganz schön lang, ich glaub das wars, leb wohl, bis dann. Irgendwas kommt ganz bestimmt, also schau mich bitte nicht so an. Du bist nicht mehr interessant, aber hängst noch immer an der Wand. Die Zeit mit dir war schön, doch es bleibt nur die Erinnerung daran. Manchmal wünsch ich mir wir zwei hätten uns später erst gesehen, doch ich will nur, dass du weißt, du bist und bleibst...

für immer ein Teil von mir.

Wir haben uns lang nicht mehr gesehen und jeder geht seinen Weg allein. Andere kommen und gehen mir durch den Kopf, doch es geht vorbei. Dir geht es gut, rufst nicht mehr an und ich bin nicht mehr interessant. Ihr zwei geht Hand in Hand, doch verdammt, wieso stört mich was daran? Ich lenk mich ab und denk nicht nach, verdammt ich frag mich was du machst, was du an ihn hast. Ich ruf dich an und du sagst:
Manchmal wünsch ich mir wir zwei hätten uns später erst gesehen, doch ich will nur, dass du weißt, du bist und bleibst...

für immer ein Teil von mir.

Cro – Ein Teil

Donnerstag, 5. Juli 2012

Vernunft vs. Gefühl Teil Eins


Nichts scheint unvernünftig zu sein wie eine Emotion. Ganz plötzlich
steigt sie hoch, binnen Millisekunden, ohne Überlegen, eine unkontrolliert,
einseitige und gnadenlose subjektive Gefühlssache. Sie werfen uns aus der
Bahn, die wir sonst zu lenken wissen, blockieren das Denken, treiben uns zu
Chaos und Wut. Es ist zu bemerken, dass diese scheinbar blinden Affekte lange
Zeit von vielen Philosophen uninteressant waren. Was hätte ein Wutausbruch
schon mit Erkenntnis zu tun? Oder ein Schwall von Tränen mit Vernunft?
Doch heutige Philosophen sehen die Emotionen in einem neuen Licht. Viele
halten sie für kognitive, geistige Zustände, für so etwas wie Werturteile, die uns
womöglich sogar Wissen über die Welt vermitteln.

Lange trennten die Philosophen strikt zwischen Denken und Fühlen. Emotionen
galten als blinde, irrationale Triebe, von denen sich ein kluger Mensch tunlichst
zu befreien hat. Platon zum Beispiel misstraute ihnen, aus seiner Sicht
verzerren sie den Blick auf die Wirklichkeit. Wahre Unabhängigkeit, so glaubten
auch die Stoiker, kann nur derjenige erlangen, der sich von den Emotionen
„reinigt“. Und Immanuel Kant (1724-1804) hielt Emotionen für irrationale
Impulse, die unser moralisches Handeln untergraben.

Nicht alle Philosophen verdammten allerdings die Emotionen. Schon der
französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) zweifelte
am obsessiven Glauben, nur durch Vernunft ließe sich Erkenntnis gewinnen.
Von ihm stammt der Gedanke: «Unser Herz hat seine Gründe, von denen die
Vernunft nichts weiß.» Und der niederländische Philosoph Baruch de Spinoza
(1632-1677) sah die Emotionen sogar als zentralen Teil der menschlichen
Natur. Körper und Geist bilden für ihn eine Einheit, sie sind nur zwei
verschiedene Aspekte derselben Realität. Mit seiner Theorie kam Spinoza dem
modernen Bild der heutigen Neurowissenschaften schon recht nahe.
Lange hielt man Emotionen, völlig ausgegrenzt von der Vernunft, für „mentale
Affektionen“, die zu körperlichen Effekten führen. Doch heutzutage ist
bewiesen, dass Emotionen nichts anderes sind als das Bewusstsein
körperlicher Reaktionen, die auf die Einwirkung eines gewissen Reizes folgen,
sprich auf Herzrasen folgt Lampenfieber oder auf Gänsehaut folgt die
Gewissheit, dass der jetzige Moment erregend ist. Demnach fühlen wir uns
traurig weil wir beginnen zu weinen, oder wir fürchten uns kalt weil wir zittern.
Diese Erkenntnis ist sehr körperlich und beweist den genauen Zustand nicht
rational.
Das Erleben dieser Emotionen ist nichts anderes als eine schnelle
subjektive Wahrnehmung unserer körperlichen Vorgänge. Im evolutionären
Prozess der Anpassung brachten Emotionen einen entscheidenden Vorteil. Wer
nicht lange nachdenken muss, wenn er in Gefahr war, hatte eine höhere
Chance zu überleben. So umgehen einige emotionale Reaktionen im Gehirn
diejenigen Teile die mit dem rationalen Denken zu tun haben. Das Denken wird
für einen Moment „ausgeschaltet“ und der Verstand kann zunächst nicht
reagieren, wenn wir in einen „Alarmzustand“ gehen, sobald etwas bedrohliches
oder etwas schönes passiert. Wenn es im Gras raschelt, springen wir zur Seite,
erst hinterher urteilen wir rational über den Vorfall, ob es wirklich eine Schlange
war.

(Fortsetzung folgt)

Montag, 20. Februar 2012

Donnerstag, 19. Januar 2012

Dreieck, Retro oder Jutebeutel – Danke 2011

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Die Retro Uhr:

Egal ob zerknautschter Indie-Rocker, euphorische Grafikpraktikanten oder nerdige Informatik Studenten: Alle tragen sie die Casios Oldschool-Uhren-Revival. In manchen mag die Uhr Kindheitserinnerungen an die wundervollen späten 80er hervorrufen, als die Jungs erste Freinächte in ihrem Zimmer verbringen konnten und PacMan spielten voller Tatendrang während sich die Mädchen zu Whitney Houston Löcher in die Leggins schnitten. Anderen mag sie als denkwürdigen Vorreiter der Digitaltechnik erscheinen und nochmals andere tragen sie vielleicht, weil sie so gut zum restlichen Vintage-Kram in der Wohnung passt. Und natürlich ist es gerade in der Ära der Apple-Herrschaft fast schon eine Erleichterung, endlich mal ein technisches Gerät vor sich zu haben, das man nicht auf Anhieb versteht. Es gibt also viele Gründe, sich für ein Retromodell mit futuristischen Namen wie <F 91 W> oder <AL 180> des japanischen Herstellers Casio zu entscheiden. Aber mindestens genau so viele dagegen. Was genau soll man schließlich mit einer <witzigen> Uhr anfangen? Und welche drei Knöpfe muss ich nochmal drücken um den Alarm abzuschalten oder das Licht zu aktivieren? Egal, sieht schließlich scheiße lustig aus und es hat jeder. Oder?

Das Dreieck:

Was es mit dem Dreieck auf sich hat und weshalb sich die geometrische Figur in den vergangenen Jahren in den Olymp des Gestaltungsreiches schwingen konnte, weiß niemand so recht. Offensichtlich ist jedoch, dass das gleichseitige Dreieck, die einfachste flächige Form, sowohl bei den Gestaltern, Modischen und den Musikern omnipräsent ist. Das Symbol setzt sich in Band- oder Label Namen fest, wird in jedem grafischen Printerzeugnis auf subtile oder struktierende Weise integriert, wird auf T-shirts gedruckt und geht auch unter die Haut: auf Sterne- Hibiskus- oder Schwalbentattoos folgt das Dreieck. Im Musikkosmos passt das Triangel besonders zur Witch House-Musikrichtung, die sich über Blogs und Modekonzepte verbreitet hat. Nur die Aussage bleibt weiterhin im Dunkeln. Wird der dreifältigen Natur gehuldigt, die Ähnlichkeit zum weiblichen Geschlechtsorgan zelebriert. Möglich wäre auch die Zahl drei oder die Sehnsucht nach Gleichmäßigkeit oder Harmonie. Trotz der inflationären Nutzung der Form ist das Dreieck weiterhin Zeitgeist und vielleicht ist es gerade die Unerklärlichkeit dieser modischen Erscheinung, die sie so standhaft macht.

Der Tote Bag:

Auf Indie Konzerte oder Festivals sieht man sie in Massen und in jeglicher Ausführung. Auf Vernissagen von gehypten Künstlern ebenfalls. Richtig gehört, es ist die Rede von diesen viereckigen Baumwolltaschen, auch Tote Bags oder Jutebeutel genannt. Der Ursprung der meist mit Typografie geschmückten Tragetasche liegt rund dreißig Jahre zurück und hat war nur ein Symbol der ökologischen Bewegung, dass jeder nach dem Einkauf nicht ein Plastiktüte genommen hat sondern eine Tragetasche bevorzugt hat, frei nach dem Motto des fairen Handels. Die Baumwolltaschen fanden immer mehr Einzug in die Welt der hippen Kunst-und Modewelt. Und mittlerweile sogar in die Regale von H&M. Warum fragt man sich da? Die praktischen Vorteile der Tasche womöglich. Sie bieten viel Platz und falls sie mal auf den dreckigen Clubboden fallen beim zu heftigen tanzen ist es nicht schlimm wenn sie dreckig werden. Die Tasche ist günstig außer sie trägt ein angesagtes Logo. Der wohl bahnbrechendste Grund für den Erfolg der Tote Bags ist ein anderer. Die Männerwelt kann ihn tragen! Die Hosentasche ist zu klein für diverse Appleprodukte, Analogkamera, Vinylplatten, Notizblock, Schlüssel und Portemonnaie des modernen Mannes, ein Rucksack oft zu klobig. Nun ja! da bleibt also nur der Beutel. Wahrscheinlich noch sehr lange.

Mittwoch, 9. November 2011

Wortschatz aus der Tasche

WortschatzWortschatzWortschatz

Ich habe mich während einer Bahnfahrt an einer NEON inspirierten Rubrik bedient. Der Versuch ein neues Wort zu schaffen aus zwei Wörtern um einen Zustand neu zu beschreiben. GO!

Schaffner-läuten oder Kontro-läuten:

Die Geräusche oder Bewegungen der Fahrgäste im Zugabteil oder Bus, die eine Kontrollinstanz ankündigen, ohne das man diese sieht. Diese Wahrnehmungen durch Portemonnaie-geklimper, Klettverschluss aufreißen, allgemeine Unruhe, Seufzen oder suchende Blicke in Richtung der nahenden Person. Diese fast unmerkliche Geräuschkulisse kündigt einen Kontrolleur an.
Ein besonderer Fall sind Personen mit Fahrschein die trotzdem anstallten machen sie hätten keinen oder denken es nur: Trotz Fahrschein in der Tasche wird der Puls unkontrollierbar höher und es entsteht eine unerklärliche Situation, von nur kurzer Dauer. Jugendliche Eskapaden oder der Respekt vor der “Uniform” bewirken ein Unwohlsein aber auch ein Moment des Glücks, wenn die Erleichterung eintritt, wenn der/die Kontrolleur/in einem eine schöne Fahrt wünscht. Falls es über ein Nicken hinaus geht … die Belohnung für das artige bezahlen und brave vorzeigen fällt meist mager aus.

Freitag, 11. März 2011

Sonntag, 20. Februar 2011

Siriusmo - Mosaik

Nichts klingt wie Siriusmo, und Siriusmo klingt wie Nichts. Bei allen hörbaren Einflüssen aus Funk, HipHop, Pop und Videospielsoundtracks gelingt dem Berliner Wunderkind ein ganz eigener Sound, eine futuristische Melange seiner Vorbilder. So verhält es sich auch bei seinem überfälligen Debüt-Album "Mosaik": Ungeheuer funky tropfen klebrige Beats auf fröhliche Arpeggios und binden sie in grandiose Tracks wie "Idiologie". Verfremdete Vocals zerspringen an autistischen Hymnen vom "Einmal in der Woche schreien". Das ist bunt, das macht gute Laune, das will immer wieder gehört werden.



Hier findet sich noch mehr, unter anderem auch ein Remix von BNR.